Ecotourismus und Naturerlebnis

 

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Los Haitises

Ein Naturparadies!

 

Der Ausflug startet nach einer 2,5 stündigen Anfahrt aus Bavaro, Punta Cana, an einem kleinen Hafen mitten im Nationalpark "Los Haitises". Hier geht es an Bord eines Schnellboots, mit dem wir durch die Mangrovenwälder in die Bucht "San Lorenzo" fahren. Vorbei an einzigartigen Felsformationen, besuchen wir 2 Höhlen, die Zeugnisse der Ureinwohnern, wie Wandmalereien, beherbergen. Anschließend besuchen wir die Ecolodge "Cano Hondo", die in die Parknatur integriert ist, wo ein landestypisches Mittagsbuffet auf uns wartet. Den Nachmittag verbringen wir gemühtlich mit Entspannen und Baden in den zahlreichen Naturpools, die von einer natürlichen Flussquelle gespeist werden oder mit dem Erkunden des Areals, das zahlreiche Schätze und Eindrücke bereit hält.

 

Weitere Informationen

 

Der Nationalpark "Los Haitises" ist mit einer Fläche von ca. 600 km2 einer der bedeutensten Naturreservate der Dominikanischen Republik und wurde bereits in präkolumbischen Zeit von den Ureinwohnern den Taino-Indianer als Rückzugsort genutzt. Von Ihnen erhielt der Park auch seinen Namen, wobei "Haitises" bergige Landschaften bedeutet - hier gibt es zahlreiche ca. 100 m hohe Hügel, die aus der Vogelperspektive einem umgedrehten Eierkarton gleichen.

 

Geologisch gesehen ist das Areal ein Karstgebiet, d.h. die Landschaftskulisse wurde über Jahrzehnte sowohl ober- als auch unterirdisch durch altersbedingte Verwitterung, bei der sich lösliche Gesteine auswaschen, geformt. In den Tropen wird aus den massiven, meist reinen Kalkschichten (Korallenkalk) durch CO2 haltiges Regenwasser Calciumcarbonat CaCO3 ausgewaschen und bringt interessante Oberflächenformen wie Erhöhungen, Vertiefungen, Rillen, Furchen und Spalten hervor.


Bei der Bootsfahrt durch den Nationalpark sticht auf den ersten Blick der tropische Kegelkarst ins Auge. Diese freistehenden Inseln, werden auch "Mogoten" genannt und ragen wie Schildkrötenpanzer aus dem Wasser. Sie stellen an sich eine Sonderform der Verkarstung dar, da man sie auf Grund der intensiveren klimabedingten Korrosion, nicht außerhalb der Tropen findet. Die fortgeschrittene Verwitterung vor allem in der Kombination mit Salzwasser und den Gezeiten, führt zu Steilwänden, Höhlen an der Felsbasis und in der Mitte, von denen Außenstalaktiten hängen können.

 

Um die Karstformationen bedeckt eine Oberflächenvegetation (Kakteen, Sträucher, Bäume). Hier findet man unter anderen viele Epiphyten: Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen, wie z.B. Orchideen und Bromelien, zu denen auch das überall sichtbar hängende "Feenhaar" (Tillandsia usneoides) gehört. Zahlreichen Vogelarten dient der Pflanzenbewuchs als Nist- und Lebensraum, wie z.B. für Braunpelikane und Fregattvögel.

 

Es gibt zahlreiche Höhlen, die in tausenden von Jahren durch ein Netz von Karströhren entstanden sind, wobei das Sickwasser durch den Stein geleitetet wurde und sich als unterirdische Seen und Flüsse ansammelte. Für Touristen sind u.a. folgende Höhlen freigegeben: die "La cueva de arena" (Sandhöhle), in der man Petroglyphen (in Stein gearbeitete Bilder) findet, und die "La cueva de linea" (Linienhöhle), die zahlreiche indigene Wandzeichnungen aufweist.

 

1895 entwickelte die Boston Fruit Company die erste moderne Bananen-Plantage in Sabana de la Mar und baute einen Hafen zum Export der Früchte im noch nicht deklarierten Nationalpark. Damals war die Banane auf dem Weltmarkt rar und jeder wollte sie haben. 1968 wurden erstmals Teile des Gebiets unter Naturschutz gestellt und das Gebiet stetig vergrößert. Die Pfeiler-Relikte sind heute noch zu sehen und dienen vor allem Pelikanen als Rastplatz.

 

An den Küsten des Parks findet man Mangrovenwälder, die zu den größten des Landes zählen. Die Pflanzen sind an das Überleben im Gezeitenbereich bestens angepasst und haben eine wichtige Funktion in der Küstenbefestigung. Vornehmlich trifft man auf die "rote Mangrove", die mit ihren Stelzwurzeln einen bizzaren Bogenteppich über dem Wasser bildet und die Pflanze im schlammigen Boden fest verankert. Die Wälder bieten sowohl über als auch unter Wasser einen perfekten Lebensraum für Muscheln, Fische, Schalentiere und zahlreiche Reiherarten wie z.B. Nachtreiher, Mangrovenreiher, Blaureiher oder Silberreiher.

 

Nationalpark - Los Haitises

 

Tagestour ( ca. 7 Uhr bis 17 Uhr )

 

klimatisierter Bustransfer

Nationalpark-Eintritt

✅ Schnellboot-Fahrt

Getränke: Wasser, Cola, Sprite

✅ Reiseleiter- Sprache: deutsch

✅ reichhaltiges Mittagsbuffet

✅ Tourfotos inklusive!

 

Erwachsene 130 Euro,

Kinder (4 -12 J.) 65 Euro

 

Bitte mitbringen:

Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Badekleidung, Handtuch, Kamera, Kleingeld, trockene Kleidung, Regenjacke

 

 

Für Fragen und Buchungen könnt ihr uns schnell und unproblematisch über Whatsapp erreichen: 

 

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